Wer sind wir?

Eine Gruppe junger Menschen, die sich entschlossen hat, nicht mehr wegzuschauen, sondern der Ungerechtigkeit und Respektlosigkeit auf dieser Welt konkret zu entgegnen. Was könnte da mehr motivieren als das Leid von Kindern...

Was wollen wir?

Wir wollen Kindern helfen, die sich in miserablen Lebensumständen befinden, die für uns Westeuropäer kaum vorstellbar sind. Kinder können sich nicht aussuchen, in welche Familien- und Lebensumstände sie geboren werden und wo sie aufwachsen. Alle Kinder sind abhängig von ihren Eltern, ihrer Umgebung, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umständen. Es ist oft Glückssache, unter welchen Bedingungen ein Kind aufwächst. Um das für möglichst viele Kinder zu ändern, sind wir aktiv.

Woher kommt der Antrieb und die Idee?

Wir unterstützen die PREDA Stiftung, die 1974 unter anderem von Father Shay Cullen, einem Priester aus Irland gegründet wurde, der sich die Rettung und den Schutz misshandelter Kinder auf den Philippinen sowie die Identifikation der Straftäter und Betreiber von Sexbars mit minderjährigen Prostituierten, zur Lebensaufgabe gemacht hat. PREDA setzt sich seit Jahrzehnten mit Herzblut dafür ein, der Kinderprostitution und dem Kindesmissbrauch, der sich in vielen Regionen auf den Philippinen als ganz normaler Alltag etabliert hat, ein Ende zu setzen. Außerdem hat PREDA Therapiezentren bzw. Kinderheime gebaut, um den Kindern eine Unterkunft bzw. ein Zuhause zu bieten.

Wir wollen insbesondere den Kindern helfen, die keine Wahl haben, hilflos und allein sind, von ihren Familien abgeschoben werden, in Armut ohne sozialen Rückhalt obdachlos und ziellos durch die Straßen von Manila, Olongapo oder Angeles City laufen und in zahlreichen Fällen Opfer von Kindermissbrauch werden.

Manche aber werden auch in Gefängnisse verfrachtet, weil es keine Kinderheime auf den Philippinen gibt und die Gefängnisse als Auffangbecken verwendet werden, in denen die Kinder in Gruppenzeilen eingepfercht sind und meist auf dem Boden schlafen müssen. In diesen Gefängnissen kommt es ebenfalls oft zu sexuellen Übergriffen, da Jungen und Mädchen aller Altersgruppen dort zusammen eingesperrt sind.